Bedingungen des Versicherers
Gruppenunfallversicherung Querschnittlähmung für die Fördermitgliedschaft 

bei ParaProtect - Stand 2014/2015

Fördermitglied nachfolgend “versicherte Person“


Sehr geehrtes Fördermitglied

Dieser Teil der Versicherungsbedingungen zu der Gruppenunfallversicherung für den Fall einer unfallbedingten Querschnittlähmung, die ParaProtect für seine Förder-mitglieder mit der deutschen Zürich Versicherungsgruppe vereinbart hat, legt die von Ihnen zu beachtenden Bestimmungen fest. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Fördermitgliedschaft bei ParaProtect.

Bitte lesen Sie diese Bestimmungen daher vollständig und gründlich durch und bewahren Sie sie sorgfältig auf. So können Sie auch später, besonders nach einem Unfall, alles Wichtige noch einmal nachlesen.

Wenn ein Unfall mit der Folge einer voraussichtlichen Querschnittlähmung passiert ist, benachrichtigen Sie den Versicherer (Ziffer10) bitte möglichst schnell. Der Versicherer klärt dann mit Ihnen das weitere Vorgehen.


Der Versicherungsumfang

1 Was ist versichert?

1.1 Grundsatz und Versicherungsschutz bei Eintritt einer Querschnittlähmung
Der Versicherer bietet den vereinbarten Versicherungsschutz nur bei einem Unfall der versicherten Person, bei dem sich das Schadenereignis Querschnittlähmung verwirklicht. Ein Versicherungsfall im Rahmen dieses Vertrags liegt vor, wenn die Fördermitglieder der ParaProtect GmbH unfallbedingt eine Querschnittslähmung erleiden, welche eine wesentliche Einschränkung der Motorik zur Folge hat. Eine Querschnittlähmung ist eine Lähmung, die bei Unterbrechung der Nervenleitung im Rückenmark auftritt. Versichert gilt sowohl die Lähmung der unteren Extremitäten bei Schädigung tieferer Abschnitte des Rückenmarks (Paraplegie oder Paraparese) als auch die Lähmung aller vier Extremitäten bei Schädigung des Halsmarks (Tetraplegie oder Tetraparese). Eine Einschränkung der Motorik ist dann als wesentlich anzusehen, wenn gemäß der ASIA-Untersuchung (ASIA = American Spinal Injury Association) und der sich daraus abgeleiteten AIS (Asia Impairment Scale) ein Schweregrad von A, B oder C ergibt. Eine Querschnittlähmung mit einem Schweregrade D oder E ist nicht versichert.

1.2 Geltungsbereich
Versicherungsschutz besteht während der Wirksamkeit des Vertrags weltweit und rund um die Uhr.

1.3 Unfallbegriff
Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch
• ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis)
• unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

1.4 Erweiterter Unfallbegriff
Als Unfall gilt auch, wenn sich die versicherte Person durch eine erhöhte Kraftanstrengung die Querschnittlähmung zuzieht. Eine erhöhte Kraftanstrengung ist eine Bewegung, deren Muskeleinsatz über die normalen Handlungen des täglichen Lebens im Alltag, Beruf oder beim Sport hinausgeht. Maßgeblich sind dabei die individuellen körperlichen Verhältnisse der versicherten Person.

1.5 Einschränkungen der Leistungspflicht
Für bestimmte Unfälle und Gesundheitsschädigungen können keine oder nur eingeschränkt Leistungen erbracht werden. Bitte beachten Sie daher die Regelungen zu Mitwirkungen von Krankheiten und Gebrechen (Ziffer 3) und zu den Ausschlüssen (Ziffer 5).

2 Welche Leistungsart wird vereinbart? Welche Fristen und sonstigen Voraussetzungen gelten für die Leistung?

2.1 Voraussetzungen für die Leistung

2.1.1 Invalidität Querschnittlähmung
Die versicherte Person hat eine Invalidität Querschnittlähmung erlitten. Diese liegt vor, wenn unfallbedingt die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt ist. Dauerhaft ist eine Beeinträchtigung, wenn
• sie voraussichtlich länger als drei Jahre bestehen wird und
• eine Änderung dieses Zustands nicht zu erwarten ist.

2.1.2 Eintritt und ärztliche Feststellung der Invalidität
Die Invalidität ist innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall
• eingetreten und
• von einem Arzt schriftlich festgestellt worden.
Ist eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, besteht kein Anspruch auf Leistung.

2.1.3 Geltendmachung der Invalidität
Sie müssen die Invalidität innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall bei dem Versicherer geltend machen. Geltend machen heißt: Sie teilen dem Versicherer mit, dass Sie von einer Invalidität Querschnittlähmung ausgehen. Versäumen Sie diese Frist, ist der Anspruch auf Leistung ausgeschlossen.

2.1.4 Keine Invaliditätsleistung bei Unfalltod im ersten Jahr
Stirbt die versicherte Person unfallbedingt innerhalb eines Jahres nach dem Unfall, besteht kein Anspruch auf Invaliditätsleistung.

2.2 Art und Höhe der Leistung

2.2.1 Berechnung der Leistung
Die Invaliditätsleistung erhält die versicherte Person als Einmalzahlung. Grundlagen für die Berechnung der Leistung sind
• die vereinbarte Versicherungssumme und
• die unfallbedingte Querschnittlähmung (Ziffer 1.1).

2.2.2 Minderung bei Vorinvalidität

Eine Vorinvalidität besteht, wenn betroffene Körperteile oder Sinnesorgane schon vor dem Unfall dauerhaft beeinträchtigt waren. Diese Bemessung erfolgt ausschließlich nach medi-zinischen Gesichtspunkten und richtet sich danach, in welchem Umfang die normale körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit insgesamt beeinträchtigt ist. Maßstab ist eine durchschnittliche Person gleichen Alters und Geschlechts. Der Invaliditätsgrad bei Querschnittlähmung mindert sich um diese Vorinvalidität. 

2.2.3 Invaliditätsleistungen bei Tod der versicherten Person

Stirbt die versicherte Person vor der Bemessung der Invalidität Querschnittlähmung, zahlt der Versicherer eine Invaliditätsleistung unter folgenden Voraussetzungen:
– Die versicherte Person ist nicht unfallbedingt innerhalb des ersten Jahres nach dem Unfall verstorben (Ziffer 2.1.4), und
– die sonstigen Voraussetzungen für die Invaliditätsleistung nach Ziffer 2.1 sind erfüllt.
Wir leisten nach der Invalidität Querschnittlähmung (Ziffer 1.1), mit der aufgrund der ärztlichen Befunde zu rechnen gewesen wäre.

3 Was passiert, wenn Unfallfolgen mit Krankheiten oder Gebrechen zusammentreffen?

3.1 Krankheiten und Gebrechen
Der Versicherer leistet ausschließlich für Unfallfolgen. Dies sind Gesundheitsschädigungen und ihre Folgen, die durch das Unfallereignis verursacht wurden. Der Versicherer leistet nicht für Krankheiten oder Gebrechen.

3.2 Mitwirkung
Treffen Unfallfolgen mit Krankheiten oder Gebrechen zusammen, gilt Folgendes:

3.2.1 Entsprechend dem Umfang, in dem Krankheiten oder Gebrechen an der Gesundheitsschädigung oder ihren Folgen mitgewirkt haben (Mitwirkungsanteil), mindert sich die Leistung um den Mitwirkungsanteil.

3.2.2 Beträgt der Mitwirkungsanteil weniger als 25 %, nehmen wir keine Minderung vor.

4 Welche Personen sind nicht versicherbar und welche Personen sind versicherbar?
4.1 Ausgeschlossene Risiken

Nicht versicherbar und trotz Beitragszahlung nicht versichert sind
• dauernd pflegebedürftige Personen, die für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens überwiegend fremder Hilfe bedürfen (mindestens Pflegestufe II i. S. PflegeVG)
• und geistig oder psychisch Erkrankte, deren Gesundheitsstörung so hochgradig ist, dass sie einer Anstaltsunterbringung oder ständiger Aufsicht bedürfen. Der Versicherungsschutz erlischt, sobald die versicherte Person im voraufgeführten Sinne nicht mehr versicherbar ist. Gleichzeitig endet die Versicherung.

4.2 Ausgeschlossene Personen
Für natürliche Personen, die ihren hauptsächlichen Wohnsitz und/oder Aufenthalt nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, kann kein Versicherungsschutz geboten werden.

4.3 Mitversicherbare Personen
Im Rahmen dieses Vertrags können sämtliche Kinder der versicherten Person/en mitversichert werden. Dies beinhaltet auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder. Kinder, die während der Laufzeit des Vertrags das 18. Lebensjahr vollenden, gelten nur bis zum Ablauf des zu diesem Zeitpunkt laufenden Versicherungsjahrs versichert. Danach endet für diese Kinder der Versicherungsschutz automatisch.

5 Was ist nicht versichert?
5.1 Ausgeschlossene Risiken

Kein Versicherungsschutz besteht für folgende Unfälle:

5.1.1 Unfälle der versicherten Person durch Bewusstseinsstörungen sowie durch Schlaganfälle, epileptische Anfälle oder andere Krampfanfälle, die den ganzen Körper der versicherten Person ergreifen.

Eine Bewusstseinsstörung liegt vor, wenn die versicherte Person in ihrer Aufnahme- und Reaktionsfähigkeit so beeinträchtigt ist, dass sie den Anforderungen der konkreten Gefahrenlage nicht mehr gewachsen ist. Ursachen für die Bewusstseinsstörung können sein:
• eine gesundheitliche Beeinträchtigung,
• die Einnahme von Medikamenten,
• Alkoholkonsum,
• Konsum von Drogen oder sonstigen Mitteln, die das Bewusstsein beeinträchtigen.

Ausnahme:
Die Bewusstseinsstörung oder der Anfall wurde durch ein Unfallereignis nach Ziffer 1.3 verursacht, für das nach diesem Vertrag Versicherungsschutz besteht. In diesen Fällen gilt der Ausschluss nicht.

5.1.2 Unfälle, die der versicherten Person dadurch zustoßen, dass sie vorsätzlich eine Straftat ausführt oder versucht.

5.1.3 Unfälle, die unmittelbar oder mittelbar durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse verursacht sind.
Ausnahme: 
Die versicherte Person wird auf Reisen im Ausland überraschend von Kriegs- oder Bürgerkriegsereignissen betroffen. In diesem Fall gilt der Ausschluss nicht. Der Versicherungsschutz erlischt dann am Ende des siebten Tages nach Beginn eines Kriegs oder Bürgerkriegs auf dem Gebiet des Staats, in dem sich die versicherte Person aufhält. Diese Ausnahme gilt nicht
• bei Reisen in oder durch Staaten, auf deren Gebiet bereits Krieg oder Bürgerkrieg herrscht,
• für die aktive Teilnahme am Krieg oder Bürgerkrieg,
• für Unfälle durch atomare, biologische oder chemische Waffen
• für Unfälle im Zusammenhang mit einem Krieg oder kriegsähnlichen Zustand zwischen den Ländern China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien/Vereinigtes Königreich, Japan, Russland oder USA.
In diesen Fällen gilt der Ausschluss.

5.1.4 Unfälle der versicherten Person
• als Führer eines Luftfahrzeugs oder Luftsportgeräts, soweit er nach deutschem Recht dafür eine Erlaubnis benötigt,
• als sonstiges Besatzungsmitglied eines Luftfahrzeugs,
• bei beruflichen Tätigkeiten, die mit Hilfe eines Luftfahrzeugs auszuüben sind.

5.1.5 Unfälle der versicherten Person durch die Teilnahme an Rennen mit Motorfahrzeugen. Teilnehmer ist jeder Fahrer, Beifahrer oder Insasse des Motorfahrzeugs. Rennen sind solche Wettfahrten oder dazugehörige Übungsfahrten, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt.

5.1.6 Unfälle der versicherten Person als Fahrer oder Beifahrer eines Motorrads.

5.1.7 Unfälle, die unmittelbar oder mittelbar durch Kernenergie verursacht sind.

5.2 Ausgeschlossene Gesundheitsschäden

Kein Versicherungsschutz besteht außerdem für folgende Gesundheitsschäden:

5.2.1 Schäden an Bandscheiben sowie Blutungen aus inneren Organen und Gehirnblutungen.
Ausnahme:
• Ein Unfallereignis nach Ziffer 1.3 hat diese Gesundheitsschäden überwiegend (das heißt: zu mehr als 50 %) verursacht, und
• für dieses Unfallereignis besteht Versicherungsschutz nach diesem Vertrag.
In diesem Fall gilt der Ausschluss nicht.

5.2.2 Gesundheitsschäden durch Strahlen.

5.2.3 Gesundheitsschäden durch Heilmaßnahmen oder Eingriffe am Körper der versicherten Person. Als Heilmaßnahmen oder Eingriffe gelten auch strahlendiagnostische und strahlentherapeutische Handlungen.

Ausnahme:
• Die Heilmaßnahmen oder Eingriffe waren durch einen Unfall nach Ziffer 1.3 oder 1.4 veranlasst, und
• für diesen Unfall besteht Versicherungsschutz nach diesem Vertrag.
In diesem Fall gilt der Ausschluss nicht.

Der Leistungsfall

6 Was ist nach einem Unfall zu beachten (Obliegenheiten)?
Ausschließlich die versicherte Person, d.h. das Fördermitglied, kann Leistungen aus dieser Versicherung, auch ohne die Zustimmung der Versicherungsnehmerin unmittelbar beim Versicherer geltend machen (siehe auch Ziffer 2.1.3). Dieser leistet direkt an die versicherte Person. Die Fristen und sonstigen Voraussetzungen für die vereinbarte Leistung sind in Ziffer 2 geregelt. Im Folgenden werden Verhaltensregeln beschrieben (Obliegenheiten). Die versicherte Person muss diese nach einem Unfall beachten, denn ohne die Mithilfe der versicherten Person kann die Leistung nicht erbracht werden.

6.1 Nach einem Unfall, der voraussichtlich zu einer Leistung führt, muss die versicherte Person unverzüglich einen Arzt hinzuziehen, seine Anordnungen befolgen und den Versicherer unterrichten.

6.2 Sämtliche Angaben, um die die versicherte Person vom Versicherer gebeten wird, müssen wahrheitsgemäß, vollständig und unverzüglich erteilt werden.

6.3 Der Versicherer beauftragt Ärzte, falls dies für die Prüfung der Leistungspflicht erforderlich ist. Von diesen Ärzten muss sich die versicherte Person untersuchen lassen.

Der Versicherer trägt die notwendigen Kosten und den Verdienstausfall, der durch die Untersuchung entsteht.

6.4 Für die Prüfung der Leistungspflicht des Versicherers werden möglicherweise Auskünfte benötigt von
• Ärzten, die die versicherte Person vor oder nach dem Unfall behandelt oder untersucht haben,
• anderen Versicherern, Versicherungsträgern und Behörden.
Die versicherte Person muss es dem Versicherer ermöglichen, die erforderlichen Auskünfte zu erhalten. Dazu kann die versicherte Person die Ärzte und die genannten Stellen ermächtigen, die Auskünfte dem Versicherer direkt zu erteilen. Ansonsten muss die versicherte Person die Auskünfte selbst einholen und dem Versicherer zur Verfügung stellen.

6.5 Führt der Unfall zum Tod der versicherten Person, so ist dies dem Versicherer innerhalb von 48 Stunden zu melden. Soweit zur Prüfung der Leistungspflicht erforderlich, ist dem Versicherer das Recht zu verschaffen, eine Obduktion – durch einen von dem Versicherer beauftragten Arzt – durchführen zu lassen.

7 Welche Folgen hat die Nichtbeachtung von Obliegenheiten?
Wenn die versicherte Person eine der in Ziffer 6 genannten Obliegenheiten vorsätzlich verletzt, verliert die versicherte Person den Versicherungsschutz. Bei grob fahrlässiger Verletzung einer Obliegenheit ist der Versicherer berechtigt, die Leistung in einem der Schwere des Verschuldens der versicherten Person entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Beides gilt nur, wenn der Versicherer die versicherte Person durch gesonderte Mitteilung in Textform auf diese Rechtsfolgen hingewiesen hat. Weist die versicherte Person nach, dass sie die Obliegenheit nicht grob fahrlässig verletzt hat, bleibt der Versicherungsschutz bestehen. Der Versicherungsschutz bleibt auch bestehen, wenn die versicherte Person nachweist, dass die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalls noch für die Feststellung oder den Umfang der Leistung ursächlich war. Das gilt für vorsätzliche und grob fahrlässige Obliegenheitsverletzungen, nicht aber, wenn die versicherte Person die Obliegenheit arglistig verletzt hat.

8 Wann sind die Leistungen fällig?
Der Versicherer erbringt seine Leistungen, nachdem der Versicherer die Erhebungen abgeschlossen hat, die zur Feststellung des Versicherungsfalls und des Umfangs seiner Leistungspflicht notwendig sind.

Dazu gilt Folgendes:

8.1 Erklärung über die Leistungspflicht
Der Versicherer ist verpflichtet, innerhalb von drei Monaten in Textform zu erklären, ob und in welchem Umfang er seine Leistungspflicht anerkennt. Die Fristen beginnen sobald dem Versicherer Unterlagen mit dem Nachweis des Unfallhergangs und der Unfallfolgen zugehen. Dabei sind von der versicherten Person auch die Verhaltensregeln nach Ziffer 6 zu beachten. Die ärztlichen Gebühren, die der versicherten Person zur Begründung des Leistungsanspruchs entstehen, übernimmt der Versicherer. Sonstige Kosten werden nicht übernommen.

8.2 Fälligkeit der Leistung
Erkennt der Versicherer den Anspruch an oder hat er sich mit der versicherten Person über Grund und Höhe geeinigt, leistet der Versicherer innerhalb von zwei Wochen.


Die Versicherungsdauer

9 Dauer des Versicherungsschutzes
Diese Versicherung steht in Verbindung mit und ist Teil einer Dienstleistung der Versicherungsnehmerin ParaProtect. Für die Dauer des Versicherungsschutzes gelten daher unter dieser Ziffer grundsätzlich die diesbezüglichen Regelungen der Allgemeine Bestimmungen für die Fördermitgliedschaft bei ParaProtect. Das bedeutet: Das Folgende ist an dieser Stelle nur eine Information:

9.1 Beginn, Dauer und Verlängerung
Der Versicherungsschutz beginnt nach Zugang der Zahlung des Förderbeitrags der zu versichernden Person bzw. Personen und endet nach einem Jahr der Fördermitgliedschaft. Er verlängert sich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn die Fördermitgliedschaft bei ParaProtect nicht gekündigt wurde und der Folgebeitrag gezahlt ist.

9.2 Kündigung
Die Fördermitgliedschaft kann jeweils mit einer Frist von 2 Monaten zum 31.12. eines Jahres von beiden Vertragspartnern, der versicherten Person und ParaProtect, gekündigt werden. Damit endet auch gleichzeitig dieser Versicherungsschutz.


Weitere Bestimmungen

10 Rechtsverhältnisse

10.1 Versicherer

Versicherer ist 

Zurich Insurance plc
Niederlassung für Deutschland
Direktion Köln

Postanschrift:
Zurich Insurance plc NfD
50657 Köln

für den Leistungsfall:
Telefon: 0221-7715-5050
Telefax: 0228-268-5555

E-Mail: unfallschaden@zurich.com

10.2 Versicherungsnehmer
 ParaProtect GmbH
 Otto-Ragenbass-Strasse 11
 78462 Konstanz